Angebot!

Seroquel (Quetiapine)

€0.00

-28%
Seroquel enthält den Wirkstoff Quetiapin. Es wird zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen eingesetzt und kann helfen, Symptome wie Stimmungsschwankungen, Unruhe oder störende Gedanken zu verringern. Seroquel wirkt auf verschiedene Botenstoffe im Gehirn. Die Einnahme erfolgt meist ein- bis zweimal täglich, genau nach Anweisung. Bitte brechen Sie die Behandlung nicht abrupt ab. Bei Nebenwirkungen wie starker Müdigkeit oder Schwindel informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Seroquel® (Quetiapin) – Patienteninformation für Österreich

Seroquel® enthält den Wirkstoff Quetiapin. Es wird zur Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen eingesetzt und wirkt im Gehirn an mehreren Rezeptoren. Diese Produktbeschreibung informiert Sie patientenfreundlich über Wirkweise, Anwendung, wichtige Wechselwirkungen, Sicherheit, praktische Tipps und allgemeine Rahmenbedingungen in Österreich.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ärztin/Arzt oder Apotheke. Änderungen an Dosis oder Einnahme sollten nur nach Rücksprache erfolgen.


1) Grundlegende Produktinformationen

  • Arzneimittel: Seroquel®
  • Wirkstoff: Quetiapin
  • Wirkprinzip: Mehrfachwirkung auf Serotonin- und Dopaminrezeptoren sowie weitere Rezeptoren
  • Darreichungsformen: Je nach Land/Verfügbarkeit Tabletten mit unterschiedlicher Wirkstärke und mit/ohne Retard-Eigenschaften
  • Typische Einsatzbereiche: Je nach Indikation z. B. Schizophrenie, bipolare Störungen (manisch/mixed oder depressiv) und andere affektive Erkrankungen

Wichtig: Seroquel ist nicht gleich Seroquel XR/Retard. Achten Sie immer auf die verordnete/ausgewählte Variante, da sich Einnahmezeitpunkt und Wirkdauer unterscheiden können.


2) Wie Quetiapin wirkt (Wirkmechanismus)

Quetiapin ist ein sogenanntes atypisches Antipsychotikum. Es beeinflusst die Aktivität verschiedener Botenstoffe im Gehirn, insbesondere:

  • Dopamin-Rezeptoren (D2 u. a.): Kann Wahnideen, Halluzinationen und untypisches Denkverhalten reduzieren.
  • Serotonin-Rezeptoren (u. a. 5‑HT2A): Trägt zur Wirkung auf Stimmung, Antrieb und Wahrnehmung bei.
  • Weitere Rezeptoren: Quetiapin kann auch Effekte auf Histamin- und α1-adrenerge Rezeptoren haben, was u. a. Müdigkeit und Kreislaufwirkungen erklären kann.

Der genaue Nutzen im Einzelfall hängt von der jeweiligen Erkrankung, der Dosis und der individuellen Empfindlichkeit ab.


3) Pharmakokinetik: Wie der Körper Quetiapin verarbeitet

Unter Pharmakokinetik versteht man, was der Körper mit dem Arzneimittel macht: Aufnahme, Verteilung, Umwandlung und Ausscheidung. Bei Quetiapin sind besonders folgende Punkte relevant:

  • Aufnahme: Quetiapin wird nach oraler Einnahme aufgenommen. Die maximale Konzentration im Blut hängt von der jeweiligen Form (sofort freisetzend vs. Retard) ab.
  • Stoffwechsel: Der Hauptabbau erfolgt über Enzymsysteme der Leber, insbesondere CYP3A4.
  • Verteilung: Quetiapin verteilt sich im Körpergewebe; es wirkt im zentralen Nervensystem.
  • Ausscheidung: Abbauprodukte werden vor allem über Leberstoffwechsel und anschließend über die Ausscheidungswege eliminiert.
  • Einfluss von Interaktionen: Arzneimittel, die CYP3A4 stark beeinflussen, können die Quetiapin-Spiegel verändern.

Praxisrelevant: Wenn Sie Medikamente einnehmen, die CYP3A4 hemmen oder stark induzieren, kann die Dosierung oder engmaschigere Kontrolle nötig werden.


4) Typische Anwendung und Timing

Die Einnahmehäufigkeit und der Zeitpunkt hängen von Ihrer Indikation und davon ab, ob es sich um eine Retard- oder Sofortfreisetzungsform handelt. Quetiapin wird häufig so eingesetzt, dass sich Nebenwirkungen wie Müdigkeit besser vertragen lassen.

Einnahmehinweise (allgemein)

  • Abends ist bei manchen Patientinnen/Patienten üblich, wenn Müdigkeit ein Thema ist.
  • Bei Retard-Formen wird die Einnahme oft als einmal täglich durchgeführt; bitte halten Sie sich an die Packungs-/Apothekenanweisung.
  • Schrittweise Aufdosierung: Häufig wird die Dosis langsam gesteigert, um Nebenwirkungen zu minimieren.
  • Nicht eigenmächtig abrupt absetzen: Das kann zu unerwünschten Effekten führen.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, orientieren Sie sich bitte an den Angaben in Ihrer individuellen Behandlungsanleitung und fragen Sie im Zweifel in der Apotheke nach.


5) Indikationen: Wofür wird Seroquel eingesetzt?

Quetiapin kann – je nach zugelassenen Anwendungsgebieten und Behandlungsplan – eingesetzt werden bei:

  • Schizophrenie (u. a. zur Reduktion von Symptomen wie Halluzinationen, Wahn und Denkstörungen)
  • Bipolaren Störungen:
    • manischen Episoden (inkl. gemischter Erscheinungsformen je nach Schema)
    • bipolarer Depression (in Kombination/je nach Therapieplan)
  • Weitere affektive Störungen je nach nationaler Zulassung/klinischem Einsatz

Welche Indikation bei Ihnen konkret relevant ist, entnehmen Sie bitte Ihrer individuellen Behandlungsübersicht.


6) Dosierung: Orientierung und wichtige Grundsätze

Die Dosis von Quetiapin wird individuell angepasst. Faktoren sind u. a. Diagnose, Alter, Leberfunktion, Verträglichkeit und ggf. gleichzeitige Medikamente.

Bitte beachten Sie: Exakte Dosierungsangaben müssen immer zu Ihrer Situation passen. Daher hier nur allgemeine Orientierung (keine Anleitung zum Ändern):

Behandlungsziel (Beispiele) Allgemeines Dosierungsprinzip Typisches Timing
Akute Stabilisierung bei psychotischen oder manischen Symptomen Oft langsames Aufdosieren bis zur wirksamen Erhaltungsdosis Häufig ein- oder mehrmals täglich, je nach Darreichungsform
Bipolare Depression Individuelle, schrittweise Einstellung und Kontrolle von Wirkung/Nebenwirkungen Oft abends oder gemäß Therapieschema
Langfristige Erhaltung Dosis an Stabilität und Verträglichkeit anpassen; regelmäßige Überprüfung Konstant nach Plan (Retard häufig 1× täglich)

Praktischer Punkt zur Verträglichkeit

  • Am Anfang kann es vermehrt zu Müdigkeit, Schwindel oder Benommenheit kommen.
  • Wenn Sie z. B. morgens noch „nachwirken“: Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt über Einnahmezeitpunkt oder Anpassung.

7) Essen & Quetiapin: Interaktionen mit Nahrungsmitteln

Für Quetiapin ist relevant, ob die Wirkung durch Mahlzeiten beeinflusst wird. Allgemein gilt:

  • Auf nüchternen Magen oder mit Nahrung: Je nach Darreichungsform kann sich die Geschwindigkeit der Aufnahme verändern.
  • Praktische Empfehlung: Nehmen Sie Quetiapin möglichst immer gleich zu Ihrer Routine (entweder mit einer Mahlzeit oder in der gleichen zeitlichen Beziehung dazu), sofern Ihre Angaben das nicht anders vorsehen.

Halten Sie sich an die Hinweise in Ihrer Packungsbeilage oder an die Anweisung Ihrer behandelnden Stelle.


8) Alkohol und andere Medikamente: Wichtige Wechselwirkungen

Alkohol

Während der Behandlung mit Quetiapin wird Alkoholkonsum nicht empfohlen. Alkohol kann die dämpfende Wirkung verstärken, wodurch Schläfrigkeit, Benommenheit, Reaktionsverlangsamung und Sturzrisiko zunehmen können.

Medikamente, die die Wirkung verstärken oder verändern können

Da Quetiapin über CYP3A4 abgebaut wird, sind Wechselwirkungen mit entsprechenden Wirkstoffen besonders relevant.

  • CYP3A4-Hemmer (z. B. manche Antimykotika wie Azole, bestimmte Antibiotika, HIV-Medikamente): können Quetiapin-Spiegel erhöhen und Nebenwirkungen verstärken.
  • CYP3A4-Induktoren (z. B. bestimmte Antiepileptika oder Johanniskraut): können Quetiapin-Spiegel senken und die Wirksamkeit reduzieren.
  • Beruhigende Arzneimittel (z. B. manche Schlaf- und Angstmedikamente, Opioide): können Müdigkeit und Atem-/Kreislaufrisiken verstärken.
  • Medikamente mit Einfluss auf den Herzrhythmus: Kombinationen, die QT-Zeiten beeinflussen können, sollten besonders ärztlich geprüft werden.
  • Blutdrucksenkende Mittel: Quetiapin kann den Blutdruck beeinflussen; in Kombination kann Schwindel stärker auftreten.

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, führen Sie am besten eine vollständige Liste (inkl. rezeptfreier Produkte, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlicher Präparate) mit und zeigen Sie sie Ihrer Apotheke vor dem Kauf/bei jeder Neubeginneinstellung.


9) Sicherheit & Nebenwirkungen: Was ist wichtig?

Wie bei jedem Arzneimittel können auch bei Seroquel Nebenwirkungen auftreten. Viele sind anfangs stärker und nehmen im Verlauf ab – andere erfordern Aufmerksamkeit oder ärztliche Abklärung.

Häufige bzw. typische Nebenwirkungen

  • Schläfrigkeit/Müdigkeit, Benommenheit
  • Schwindel
  • Gewichtszunahme bzw. Veränderungen des Stoffwechsels
  • trockener Mund
  • Verstopfung
  • orthostatische Reaktionen (z. B. Kreislaufprobleme beim Aufstehen)
  • erhöhte Blutfette und/oder Blutzuckerveränderungen können auftreten

Weniger häufig, aber wichtig zu kennen

  • Herzrhythmusveränderungen (insbesondere bei Risikofaktoren oder Kombinationen)
  • Starke Unruhe oder ungewöhnliche Bewegungsstörungen (hier bitte zeitnah ärztlich abklären lassen)
  • Leberwertveränderungen
  • Krampfanfälle (selten; Risiko individuell beurteilen)
  • Schwere allergische Reaktionen (sehr selten): z. B. Schwellungen, Atemprobleme, Hautausschlag

Wann Sie sofort handeln sollten

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe, wenn Sie Zeichen einer schweren Reaktion bemerken, z. B.:

  • starke Atemnot, Schwellungen im Gesicht/Hals
  • Bewusstseinsstörungen, starke Verwirrtheit
  • anhaltendes hohes Fieber mit Muskelsteifigkeit (seltenes, ernstes Syndrom)
  • starke Herzbeschwerden (z. B. Ohnmacht, ausgeprägtes Herzrasen)

Kontrollen, die häufig sinnvoll sind

  • Körpergewicht und metabolische Parameter (Blutzucker/Blutfette)
  • Blutdruck (insb. bei Kreislaufbeschwerden)
  • je nach Situation: EKG und Laborwerte (Leber)

10) Praktische Tipps für den Alltag

  • Langsam aufstehen: Wenn Schwindel auftritt, stehen Sie am Morgen/aus dem Sitzen nur langsam auf.
  • Vorsicht bei Verkehr/Maschinen: Solange Sie müde oder benommen sind, vermeiden Sie das Fahren bzw. Arbeiten mit Maschinen.
  • Regelmäßigkeit: Versuchen Sie, Quetiapin konsequent nach Plan einzunehmen.
  • Verträglichkeit protokollieren: Notieren Sie Müdigkeit, Schlaf, Stimmung, Gewicht oder Nebenwirkungen, damit Anpassungen gezielter besprochen werden können.
  • Gewicht & Ernährung: Da Gewichtszunahme möglich ist, kann ein bewusster Ernährungs- und Bewegungsplan helfen.
  • Schlafhygiene: Wenn Müdigkeit tagsüber stört, können Schlafrhythmus und Timing der Einnahme gemeinsam optimiert werden.

11) Alternative Optionen: Was gibt es sonst noch?

Je nach Indikation, Verträglichkeit und individueller Vorgeschichte können verschiedene Alternativen infrage kommen. Diese Entscheidung sollte ärztlich getroffen werden.

Typische Alternativen (konzeptionell)

  • Andere Antipsychotika (z. B. mit ähnlichen oder unterschiedlichen Wirkprofilen)
  • Stimmungsstabilisierende Strategien bei bipolaren Störungen (je nach Schema oft Kombinationen möglich)
  • Psychotherapeutische und begleitende Maßnahmen (z. B. Psychoedukation, Schlaf-/Routinenmanagement)

Wenn Sie über Alternativen nachdenken, helfen häufig diese Fragen: Welche Symptome stehen im Vordergrund? Welche Nebenwirkungen sind problematisch? Gibt es Wechselwirkungsrisiken?


12) Markt- und Rechtskontext in Österreich (allgemein)

In Österreich gelten für Arzneimittel grundsätzlich strenge Regeln zur Versorgung, Qualitätssicherung, Kennzeichnung und Abgabe. Welche spezifischen Packungen, Wirkstärken und Darreichungsformen verfügbar sind, kann je nach Hersteller, Zulassung und Marktlage variieren.

Für die Online-Bestellung gilt in der Regel: Verfügbarkeit, Lieferzeit und Preis können schwanken; zudem werden je nach Produkt unterschiedliche Versandbedingungen angewendet.

Bitte prüfen Sie vor dem Kauf immer die Lieferfähigkeit sowie die Richtigkeit der Wirkstärke und Darreichungsform.

„Recent guidance“ – was häufig aktuell betont wird

  • Metabolisches Monitoring: Gewicht, Blutzucker und Blutfette werden bei atypischen Antipsychotika regelmäßig empfohlen zu beobachten.
  • Interaktionsprüfung: Besonders bei Kombinationen mit CYP3A4-modifizierenden Wirkstoffen und sedierenden Arzneien.
  • Individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung: Dosierung und Dauer sollen regelmäßig überprüft werden.
  • Patientenaufklärung: Aufklärung zu Müdigkeit, Kreislauf, Gewicht und Warnzeichen bleibt ein wichtiger Bestandteil.

13) Lieferung & Verfügbarkeit (Online-Apotheke)

Die Verfügbarkeit von Seroquel/Quetiapin kann je nach Wirkstärke und Darreichungsform variieren. In einer Online-Apotheke können Sie typischerweise:

  • Produktdetails (Wirkstoff, Wirkstärke, Darreichungsform) vor dem Kauf prüfen
  • Lieferzeit im Bestellprozess einsehen
  • Versandbedingungen nach Region/Bestellwert ansehen
  • Informationen zur Lagerung und Haltbarkeit der Ware im Lieferservice erhalten

Sobald die Bestellung verarbeitet ist, erfolgt die Zustellung in der Regel an die angegebene Lieferadresse. Wenn ein Artikel vorübergehend nicht verfügbar ist, wird je nach Anbieter entweder eine Ersatzoption vorgeschlagen oder eine erneute Lieferprognose angezeigt.


14) Lagerung & Handhabung

  • Originalverpackung aufbewahren (Wirkstärke und Chargeninformation bleiben so ersichtlich).
  • Vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • Außer Reichweite von Kindern lagern.
  • Bitte beachten Sie die Angaben auf der Packung (z. B. Temperaturbereich).

15) FAQ – Häufige Fragen

Wie schnell wirkt Seroquel (Quetiapin)?

Die Wirkung kann je nach Indikation unterschiedlich schnell eintreten. Viele Patientinnen/Patienten merken im Verlauf der ersten Tage bis Wochen eine Veränderung, während sich andere Effekte (z. B. Stimmung/stabilisierende Effekte) erst über mehrere Wochen klarer zeigen. Eine individuell angepasste Aufdosierung spielt dabei häufig eine Rolle.

Kann ich die Einnahme anpassen, wenn ich Müdigkeit habe?

Müdigkeit ist eine bekannte mögliche Nebenwirkung. Nehmen Sie Änderungen aber nicht eigenständig vor. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke über Einnahmezeitpunkt, oder .

Was ist, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Das Vorgehen hängt von Darreichungsform und Zeitpunkt der nächsten Dosis ab. Halten Sie sich an die Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach. In vielen Fällen wird nicht „nachgeholt“, wenn kurz vor der nächsten Einnahme.

Ist Quetiapin auch für Schlaf geeignet?

Quetiapin kann dämpfend wirken und wird in der Praxis manchmal mit Schlafproblemen in Verbindung gebracht. Ob und in welcher Form es für Ihre Situation geeignet ist, hängt jedoch von Ihrer Diagnose, Dosis und dem Behandlungsplan ab.

Darf ich Alkohol trinken?

Es wird generell nicht empfohlen, während der Behandlung Alkohol zu konsumieren. Alkohol kann die sedierende Wirkung verstärken und das Risiko für Schwindel/Stürze erhöhen.

Welche Medikamente sollte ich besonders vorher abklären?

Vor allem wichtig sind Arzneimittel, die:

  • die CYP3A4-Aktivität beeinflussen (z. B. bestimmte Antimykotika, Antibiotika, HIV-Medikamente, Johanniskraut),
  • stark beruhigen oder die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen,
  • den Herzrhythmus beeinflussen oder
  • den Blutdruck senken.

Teilen Sie Ihrer Apotheke immer Ihre vollständige Medikamentenliste mit.

Kann Quetiapin Gewicht machen?

Eine Gewichtszunahme ist bei atypischen Antipsychotika möglich. Deshalb werden regelmäßig Kontrollen (Gewicht, Blutzucker/Blutfette) empfohlen. Mit Ernährung, Bewegung und ärztlicher Begleitung lässt sich das Risiko häufig besser steuern.

Was muss ich bei der Fahrt/bei der Arbeit beachten?

Solange Sie müde, benommen oder schwindelig sind, sollten Sie kein Auto fahren und keine Tätigkeiten ausführen, die volle Aufmerksamkeit erfordern. Gerade am Anfang oder nach Dosisänderungen kann die Reaktionsfähigkeit vermindert sein.

Gibt es spezielle Hinweise für ältere Menschen?

Bei älteren Patientinnen/Patienten kann die Verträglichkeit anders sein (z. B. mehr Schwindel/Kreislaufprobleme). Häufig ist eine besonders sorgfältige Dosisfindung und engmaschige Beobachtung sinnvoll.

Wie unterscheidet sich Seroquel von anderen Quetiapin-Präparaten?

Entscheidend sind Wirkstärke und Darreichungsform (sofort freisetzend vs. Retard). Auch generische oder andere Markenprodukte mit Quetiapin können sich in der Freisetzung unterscheiden. Achten Sie daher auf das korrekte Produkt.


Zusammenfassung

Seroquel (Quetiapin) ist ein atypisches Antipsychotikum, das über mehrere Rezeptorsysteme im Gehirn wirkt und bei verschiedenen psychischen Erkrankungen eingesetzt wird. Die Behandlung beginnt häufig mit einer schrittweisen Anpassung, um Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kreislaufprobleme zu reduzieren. Besonders wichtig sind Wechselwirkungs-Checks (u. a. über CYP3A4), der Umgang mit Alkohol, sowie regelmäßige Kontrollen von Stoffwechselparametern.

Wenn Sie Fragen zur passenden Darreichungsform, Wirkstärke oder zu Wechselwirkungen haben, ist Ihre Apotheke in Österreich ein guter Ansprechpartner.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

25mg, 50mg, 100mg, 200mg, 300mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill