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Fludac (Fluoxetine)

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Fludac enthält den Wirkstoff Fluoxetin. Es wird zur Behandlung von Depressionen sowie bei bestimmten Angststörungen eingesetzt. Fluoxetin wirkt, indem es den Serotonin-Haushalt im Gehirn beeinflusst. Die Wirkung kann nach einigen Wochen einsetzen; in der Anfangszeit kann es zu Müdigkeit, Übelkeit oder Kopfschmerzen kommen. Nehmen Sie das Arzneimittel regelmäßig nach ärztlicher Anweisung ein und ändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache.
Fludac (Fluoxetin) – Patienteninformation

Fludac (Fluoxetin) – Patientenfreundliche Informationen

Fludac ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Fluoxetin (ein sogenannter SSRI: selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Es wird in Österreich zur Behandlung verschiedener psychischer Beschwerden eingesetzt. Diese Seite bietet allgemeine, verständliche Informationen, ersetzt jedoch nicht das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bzw. Ihrer Apotheke.

1) Grundlegende Produktinformationen

Merkmal Information
Arzneimittelname Fludac
Wirkstoff Fluoxetin
Arzneimittelgruppe Antidepressivum (SSRI)
Wirkweise Beeinflusst den Serotoninhaushalt
Typische Darreichungen Je nach Produktvariante: Kapseln/Tabletten (genaue Stärke siehe Packung)
Einsatzgebiet Depressive Erkrankungen und weitere Indikationen

Wichtig: Dosierung, Anwendungsdauer und individuelle Anpassungen hängen von Ihrer Diagnose, Ihrem Alter, Ihrer Vorgeschichte und Verträglichkeit ab. Bitte orientieren Sie sich immer an der Anweisung aus Ihrer Apotheke/Behandlung.

2) Wie Fludac wirkt (Wirkmechanismus)

Fludac (Fluoxetin) gehört zu den SSRI. Der Wirkmechanismus beruht vor allem darauf, dass Fluoxetin die Wiederaufnahme von Serotonin im Gehirn und anderen Bereichen des Nervensystems hemmt. Dadurch bleibt Serotonin länger im synaptischen Spalt verfügbar. Serotonin ist an der Regulation von Stimmung, Schlaf, Appetit, Antrieb sowie Angst- und Stressreaktionen beteiligt.

Hinweis zum Wirkungseintritt: Viele Menschen spüren eine erste Veränderung der Beschwerden erst nach einigen Tagen bis Wochen. Für eine stabile, volle Wirksamkeit werden häufig mehrere Wochen benötigt.

3) Pharmakokinetik – Wie der Körper Fludac verarbeitet

Unter Pharmakokinetik versteht man, was der Körper mit dem Medikament macht: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung. Bei Fluoxetin sind diese Punkte besonders relevant, weil die Substanz und ihr Abbauprodukt im Körper relativ lange wirken können.

  • Resorption (Aufnahme): Fluoxetin wird nach Einnahme in der Regel gut aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Der Wirkstoff verteilt sich im Körper und erreicht das zentrale Nervensystem.
  • Abbau (Metabolismus): Fluoxetin wird in der Leber u. a. zu Norfluoxetin umgewandelt. Norfluoxetin trägt ebenfalls zur therapeutischen Wirkung bei.
  • Halbwertszeit: Fluoxetin und besonders Norfluoxetin haben lange Halbwertszeiten. Das bedeutet: Die Wirkung klingt nach Absetzen oft weniger abrupt ab als bei manchen anderen SSRIs.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Nieren/den Urin und teilweise über andere Wege (je nach Metabolitenprofil).

Praktisch bedeutet das: Eine einmal begonnene Behandlung entwickelt sich schrittweise, und Änderungen (z. B. Dosiserhöhung oder Absetzen) können eine gewisse Zeit benötigen, bis sie sich im Befinden klar zeigen.

4) Typische Verwendung und wann man es einnimmt

Typische Anwendungsbereiche

Fludac wird in der Praxis vor allem zur Behandlung von depressiven Erkrankungen eingesetzt und kann auch für weitere psychische Erkrankungen bzw. störungsbezogene Symptome verordnet werden. Welche Indikation bei Ihnen zutrifft, bestimmt die behandelnde Ärztin/der Arzt.

Zeitpunkt der Einnahme (Timing)

  • Einmal täglich: Häufig ist eine tägliche Einnahme vorgesehen (je nach ärztlicher Verordnung).
  • Morgens oder abends: Wenn es bei Ihnen eher zu Unruhe oder Schlafproblemen führt, wird oft morgens bevorzugt. Wenn es eher beruhigend wirkt oder Sie müde macht, kann abends sinnvoll sein. Bitte stimmen Sie das mit Ihrer Behandlung ab.
  • Konstanz: Versuchen Sie, die Einnahme möglichst zur gleichen Tageszeit durchzuführen.
  • Vergessene Dosis: Nehmen Sie bei einer vergessenen Dosis keine doppelte Menge ein. Wie Sie am besten weiter vorgehen, hängt vom individuellen Einnahmeplan ab—fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Apotheke nach.

5) Indikationen – Für welche Beschwerden es eingesetzt wird

Je nach nationalen Zulassungen und Behandlungsleitlinien kann Fluoxetin unter anderem bei folgenden Zuständen verwendet werden:

  • Depressive Episode / Depression
  • Obsessive-Compulsive Disorder (Zwangsstörung)
  • Bulimia nervosa (Ess-Brech-Zyklen) – je nach Situation und Leitlinie
  • Weitere Indikationen je nach Fachgebiet und ärztlicher Einschätzung

Die konkrete Indikation und Dauer Ihrer Therapie sollten immer auf die Diagnose abgestimmt sein. Bei zusätzlichen Symptomen (z. B. Angststeigerung, Schlafstörung, Antriebslosigkeit, Zwangsgedanken) ist es wichtig, das Verlaufsergebnis gemeinsam zu beurteilen.

6) Dosierung – Wie wird Fludac üblicherweise gestartet und angepasst?

Die Dosierung wird individuell festgelegt. Typisch ist ein langsames Herantasten, um Nebenwirkungen zu minimieren und die Verträglichkeit zu verbessern. Die nachfolgenden Informationen sind allgemein und ersetzen nicht die ärztliche Verordnung.

Allgemeines Vorgehen (Beispielhaft)

  • Startdosis: Oft beginnt man mit einer niedrigeren Dosis, besonders bei empfindlichen Patientinnen/Patienten, bei jüngeren oder älteren Personen sowie bei Kombination mit anderen Medikamenten.
  • Steigerung: Bei Bedarf wird die Dosis nach einigen Wochen angepasst, wenn die Wirkung unzureichend ist und die Verträglichkeit passt.
  • Erhaltungsphase: Nach Stabilisierung wird die Behandlung häufig über eine längere Zeit fortgeführt, um Rückfälle zu vermeiden.

Wichtige Hinweise zur Anwendung

  • Packungsstärke beachten: Fluoxetin ist in verschiedenen Stärken erhältlich—nehmen Sie genau die Stärke ein, die für Ihre Therapie vorgesehen ist.
  • Keine Eigenanpassung: Ändern Sie Dosis oder Einnahmeplan nicht ohne Rücksprache.
  • Absetzen: Wenn eine Beendigung geplant ist, wird häufig ein ausschleichendes Vorgehen empfohlen, um Beschwerden wie Schwindel, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder „Grippegefühl“ zu reduzieren. Aufgrund der langen Halbwertszeit kann es allerdings bei manchen Personen weniger ausgeprägt sein—trotzdem gilt: Vorgehen individuell.

Wenn Sie Symptome nach einer Dosiserhöhung merken (z. B. verstärkte Unruhe, Übelkeit, Schlafprobleme), informieren Sie die Behandlung—häufig kann man durch Anpassung timing oder Dosis die Verträglichkeit deutlich verbessern.

7) Essen & Nahrung – Wechselwirkungen und Praktisches

Fluoxetin kann grundsätzlich unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Viele Patientinnen/Patienten empfinden die Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit als angenehmer, weil mögliche Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit) dadurch oft weniger störend sind.

  • Mit Essen: kann Übelkeit reduzieren.
  • Ohne Essen: ist möglich, sofern Sie es gut vertragen.
  • Konstanz: Eine gleichbleibende Einnahmegewohnheit kann die Verträglichkeit verbessern.

8) Alkohol – Was sollten Sie beachten?

Im Allgemeinen wird empfohlen, Alkohol zu meiden oder stark zu reduzieren, wenn Sie an Depression, Angst oder anderen psychischen Erkrankungen leiden oder wenn Sie gerade mit einem SSRI beginnen. Alkohol kann:

  • die Stimmungssymptome verstärken (z. B. depressive Verstimmung),
  • den Schlaf verschlechtern,
  • das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen (z. B. Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsprobleme),
  • die Beurteilung der Wirksamkeit erschweren (Sie wissen nicht, ob es „vom Alkohol“ oder „vom Medikament“ kommt).

Wenn Sie Alkohol konsumieren möchten: besprechen Sie das bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Besonders in den ersten Wochen der Behandlung ist Vorsicht sinnvoll.

9) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Fluoxetin kann die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen. Häufig betrifft das vor allem Medikamente, die ebenfalls auf das Serotoninsystem wirken oder in Leberenzymen verstoffwechselt werden.

Besonders wichtige Interaktionsgruppen

  • Andere serotonerge Wirkstoffe: z. B. bestimmte Antidepressiva, einige Migränemittel (Triptane), manche Schmerzmittel mit serotonerger Wirkung, bestimmte Husten-/Schmerzpräparate und pflanzliche Präparate mit Einfluss auf Serotonin. Die Kombination kann das Risiko für ein Serotonin-Syndrom erhöhen (selten, aber ernst).
  • MAO-Hemmer (andere Antidepressiva-Gruppe): Kombinationen sind in der Regel nicht gleichzeitig vorgesehen, es braucht klare zeitliche Abstände und ärztliche Steuerung.
  • Gerinnungshemmende Mittel: z. B. je nach Wirkstoffgruppe Antikoagulanzien/Thrombozytenhemmer. SSRIs können das Blutungsrisiko erhöhen—bei Bedarf wird engmaschiger überwacht.
  • Bestimmte Antipsychotika, Antiarrhythmika oder Medikamente, die das QT-Intervall beeinflussen: hier sind Vorsicht und ggf. Kontrollen wichtig.
  • Stoffe, die in der Leber stark beeinflusst werden: Fluoxetin kann Enzyme hemmen (z. B. CYP2D6). Dadurch können Spiegel anderer Medikamente ansteigen.
  • Pflanzliche Mittel: z. B. Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann die Wirkung verstärken und Wechselwirkungen erhöhen. Bitte sprechen Sie solche Produkte vorab an.

Praktischer Tipp: Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt und Ihre Apotheke vor Beginn einer Behandlung über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, auch über „nur gelegentliche“ oder rezeptfreie Produkte.

10) Sicherheit und Nebenwirkungen – Was ist normal, was sollte man ernst nehmen?

Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei Fludac Nebenwirkungen auftreten. Nicht jede Person bekommt alle Effekte. Viele Nebenwirkungen sind vorübergehend, besonders in den ersten Wochen.

Häufige Nebenwirkungen

  • Übelkeit, Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen (z. B. Einschlafprobleme oder verändertes Schlafverhalten)
  • Unruhe oder Nervosität
  • Verminderter Appetit oder Veränderungen des Appetits
  • Schwitzen
  • Sexuelle Funktionsstörungen (z. B. Libido- oder Orgasmusstörungen)
  • Durchfall oder allgemeine Magen-Darm-Veränderungen
  • Müdigkeit oder Benommenheit

Weniger häufig, aber wichtig

  • Verstärkte Angst/Agitiertheit zu Beginn: mancherorts kann es am Anfang zu einer kurzzeitigen Verschlechterung der Unruhe kommen—häufig lässt sich das durch Anpassung abfedern.
  • Blutungsneigung: insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Mittel.
  • Serotonin-Syndrom (selten): kann auftreten, wenn zu viele serotonerge Effekte zusammenkommen. Warnzeichen können z. B. sein: Fieber, starke Unruhe, Zittern, Durchfall, Schwitzen, Verwirrtheit. Bei Verdacht sofort medizinische Hilfe holen.

Notfallhinweise – wann sofort handeln?

Suchen Sie sofort medizinische Hilfe oder kontaktieren Sie den Notruf, wenn Sie Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (z. B. Schwellung von Gesicht/Zunge, Atemnot, starke Nesselsucht) bemerken oder wenn schwerwiegende Symptome auftreten, z. B.:

  • starke Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen
  • hohes Fieber und ausgeprägte Unruhe/Zittern
  • Suizidgedanken oder akute Selbstgefährdung
  • krampfartige Zustände

Spezielle Vorsicht bei bestimmten Personengruppen

  • Jugendliche & junge Erwachsene: SSRI können in frühen Behandlungsphasen das Risiko für bestimmte Verhaltensänderungen (z. B. erhöhte Unruhe) beeinflussen. Engmaschige Beobachtung ist wichtig.
  • Ältere Personen: erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, u. a. für Elektrolytstörungen (z. B. Hyponatriämie).
  • Lebererkrankungen: kann eine Dosisanpassung nötig machen.
  • Manie-/Hypomanie-Vorgeschichte: SSRI können depressive Symptome in einen manischen Zustand umschlagen lassen.
  • Epilepsie/Anfallsleiden: engmaschige ärztliche Kontrolle erforderlich.

11) Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Erwartungen realistisch halten: Die volle Wirkung braucht oft Zeit. Notieren Sie Veränderungen in Stimmung, Schlaf und Antrieb.
  • Nebenwirkungen beobachten: Wenn Nebenwirkungen auftreten, notieren Sie Zeitpunkt, Intensität und ob etwas hilft (z. B. Einnahme nach dem Essen).
  • Konsequent bleiben: Abbrechen „weil es am Anfang nicht sofort hilft“ ist oft kontraproduktiv. Sprechen Sie stattdessen frühzeitig mit Ihrer Behandlung.
  • Auf Schlaf achten: Bei Schlafproblemen kann das Einnahme-Timing (morgens/abends) oder ein Anpassungsvorgehen helfen.
  • Sexuelle Nebenwirkungen ansprechen: Das ist häufig und behandelbar—ändern Sie nichts eigenständig, sondern sprechen Sie offen mit der Ärztin/dem Arzt.
  • Viel trinken bei Magen-Darm-Beschwerden: Bei Durchfall/Übelkeit unterstützen Flüssigkeit und schonende Kost.
  • Regelmäßige Kontrollen: Besonders zu Beginn oder bei Anpassungen sind Verlaufsgespräche sinnvoll.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihre Symptome deutlich verschlechtern oder ungewöhnliche Reaktionen auftreten, kontaktieren Sie bitte zeitnah Ihre Behandlung oder Ihre Apotheke.

12) Alternative Optionen – Was gibt es sonst noch?

Je nach Diagnose, bisheriger Therapie und Verträglichkeit kommen verschiedene Alternativen in Frage. Zu den möglichen Optionen gehören:

  • Andere SSRIs (z. B. Sertralin, Escitalopram) – jeweils mit unterschiedlichem Nebenwirkungs- und Wirkprofil.
  • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) – geeignet bei bestimmten Beschwerdebildern.
  • Andere Antidepressiva (z. B. trizyklische Antidepressiva, NaSSA) – je nach Indikation.
  • Psychotherapie als alleinige oder ergänzende Behandlung (z. B. bei leichter bis mittelgradiger Depression oder Angststörungen).
  • Bei Zwangsstörung: teilweise gezielte psychotherapeutische Verfahren (z. B. Exposition/Response Prevention) besonders wirksam.

Welche Alternative passend ist, hängt stark von Ihrer Vorgeschichte ab. Bitte lassen Sie einen Wechsel oder eine Kombination immer medizinisch begleiten, da auch dabei Interaktions- und Ausschleichfragen relevant sein können.

13) Fludac in Österreich – Markt- und rechtlicher Kontext

In Österreich sind Arzneimittel zugelassen und werden nach gesetzlichen Vorgaben abgegeben und dokumentiert. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das in der Regel:

  • Verfügbarkeit: Fluoxetin-haltige Produkte sind in der Versorgung üblicherweise verfügbar, je nach Packungsgröße und Stärke.
  • Beratung: In Apotheken erhalten Sie Informationen zu Einnahme, Verträglichkeit und Wechselwirkungen.
  • Qualität: Arzneimittel unterliegen regulatorischen Anforderungen für Herstellung, Prüfung und Vertrieb.

Aktuelle Leitlinien & Vorgehensweisen: In den letzten Jahren haben Fachgesellschaften und Gesundheitsbehörden betont, wie wichtig eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung, engmaschige Verlaufskontrolle in sensiblen Phasen sowie das frühzeitige Erkennen von Nebenwirkungen ist. Auch die Bedeutung von Aufklärung über Beginn der Wirkung, mögliche anfängliche Nebenwirkungen und die richtige Behandlungsdauer wurde wiederholt hervorgehoben.

14) Kürzlich hervorgehobene Punkte (allgemeine Orientierung)

  • Frühe Verlaufskontrolle: Besonders in den ersten Wochen sind Gespräche zur Verträglichkeit und zur Wirksamkeit wichtig.
  • Warnzeichen ernst nehmen: Ungewöhnliche Unruhe, starke Stimmungsschwankungen oder neurologische Auffälligkeiten sollten rasch abgeklärt werden.
  • Interaktionen prüfen: Fluoxetin kann mit vielen Wirkstoffen zusammenwirken; ein vollständiger Medikationsplan ist hilfreich.
  • Ausschleichen statt abruptes Absetzen: Ziel ist, Entzugssymptome und Rückfallrisiken zu reduzieren (je nach individueller Situation).

Diese Hinweise ersetzen nicht die ärztliche Beurteilung, bieten aber eine Orientierung, worauf viele Behandler besonders achten.

15) Lieferung und Verfügbarkeit (Online-Apotheken in Österreich)

Bei Online-Bestellungen in Österreich erhalten Sie typischerweise eine Auswahl verschiedener Packungsgrößen. Verfügbarkeit kann je nach Stärke und Sortiment variieren.

  • Lieferzeit: Die tatsächliche Lieferdauer hängt vom Lagerbestand und dem Versandweg ab.
  • Verpackung & Schutz: Arzneimittel werden üblicherweise sachgerecht verpackt versendet.
  • Rückfragen: Im Fall von Rückstand oder Alternativen wird die Apotheke Sie informieren.
  • Dokumente: Kontrollieren Sie bitte die erhaltene Packungsstärke und Dosierung gegen Ihre Vorgaben.

Wenn Sie unsicher sind, welche Stärke oder Darreichungsform Sie benötigen, helfen Ihnen Apotheke oder Support gern vor dem Versand.

16) FAQ – Häufige Fragen zu Fludac (Fluoxetin)

Wie lange dauert es, bis Fludac wirkt?

Viele Menschen merken erste Veränderungen nach einigen Tagen bis Wochen. Für eine spürbar stabile Verbesserung werden häufig mehrere Wochen benötigt. Wenn nach einigen Wochen keine Besserung eintritt, wird meist eine erneute ärztliche Bewertung vorgenommen (inkl. Dosierung, Diagnose und Verträglichkeit).

Kann ich Fludac morgens oder abends einnehmen?

Ja, häufig ist beides möglich. Wenn Sie durch das Medikament eher unruhig werden oder schlecht einschlafen, wird oft morgens bevorzugt. Macht es Sie eher müde, kann abends sinnvoll sein. Besprechen Sie die optimale Zeit individuell mit Ihrer Behandlung.

Welche Nebenwirkungen sind am häufigsten am Anfang?

Häufig sind in der Einstellungsphase Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafveränderungen, Unruhe oder Schwitzen. Viele dieser Effekte werden mit der Zeit geringer. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden kontaktieren Sie bitte Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

Was passiert, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge, um die vergessene Dosis auszugleichen. Wie Sie am nächsten Tag weiter machen, hängt vom Einnahmeschema ab—fragen Sie im Zweifel in Ihrer Apotheke nach.

Darf ich Alkohol trinken?

Es wird empfohlen, Alkohol zu meiden oder deutlich zu reduzieren, besonders am Anfang der Behandlung. Alkohol kann Stimmung und Schlaf beeinträchtigen und Nebenwirkungen verstärken. Bei Fragen zur persönlichen Situation holen Sie bitte Beratung ein.

Kann ich Fludac mit anderen Medikamenten kombinieren?

Fluoxetin kann mit vielen Arzneimitteln Wechselwirkungen haben. Besonders wichtig sind Mittel, die das Serotoninsystem beeinflussen, gerinnungshemmende Medikamente sowie bestimmte Leber-verstoffwechselte Arzneien. Informieren Sie immer vollständig über Ihre Medikation—auch über rezeptfreie Produkte und Nahrungsergänzungen.

Gibt es Wechselwirkungen mit Johanniskraut oder anderen pflanzlichen Mitteln?

Ja, insbesondere Johanniskraut kann die serotonerge Wirkung verstärken und Wechselwirkungen erhöhen. Bitte vermeiden oder nur nach Rücksprache einnehmen.

Ist es gefährlich, Fludac abrupt abzusetzen?

Ein abruptes Absetzen kann bei manchen Menschen zu Unwohlsein, Schwindel, Reizbarkeit oder Schlafstörungen führen. In der Praxis wird häufig ein ausschleichendes Vorgehen empfohlen—besprechen Sie die Beendigung immer individuell.

Wie erkenne ich ein mögliches Serotonin-Syndrom?

Das ist selten, aber ernst. Warnzeichen können sein: hohes Fieber, starke Unruhe, Zittern, Durchfall, Schwitzen, Verwirrtheit. Wenn solche Symptome auftreten, suchen Sie sofort medizinische Hilfe.

Worauf sollte ich bei Fahrten oder Maschinen achten?

Manche Menschen fühlen sich zu Beginn oder bei Dosisanpassungen müde, benommen oder weniger konzentriert. Achten Sie auf Ihre individuelle Reaktion. Wenn Sie sich beeinträchtigt fühlen, verzichten Sie auf das Lenken von Fahrzeugen oder das Bedienen von Maschinen.

17) Kurze Zusammenfassung

  • Fludac enthält Fluoxetin (SSRI).
  • Es beeinflusst den Serotoninhaushalt und wird u. a. bei Depression, Zwangsstörung und weiteren Indikationen eingesetzt.
  • Die Wirkung entfaltet sich meist schrittweise über Wochen.
  • Mit Nebenwirkungen ist besonders am Anfang zu rechnen; viele bessern sich im Verlauf.
  • Wechselwirkungen (v. a. serotonerge Wirkstoffe und bestimmte andere Medikamente) sollten sorgfältig geprüft werden.
  • Für Alkohol gilt: möglichst vermeiden/reduzieren, vor allem in der Einstellungsphase.
  • Bei Fragen zur Einnahme, Verträglichkeit oder Alternativen können Ihnen Apotheke und Behandlung jederzeit unterstützen.

Bitte lesen Sie zusätzlich die Packungsbeilage und beachten Sie die individuellen Hinweise aus Ihrer Apotheke. Bei Unsicherheiten oder deutlichen Beschwerden zögern Sie nicht, medizinischen Rat einzuholen.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

20mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill