Diane 35 (Cyproteronacetat & Ethinylestradiol) – Patienteninformation für Österreich
Diane 35 ist ein Kombinationspräparat aus Cyproteronacetat (ein Antiandrogen) und Ethinylestradiol (ein Östrogen). Es wird zur Behandlung bestimmter hormonell bedingter Beschwerden eingesetzt und wirkt außerdem als zuverlässige hormonelle Verhütung. Dieser Text dient der Orientierung in verständlicher Sprache und ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Ärztin/Arzt oder Apotheke.
Wichtig vorab: Wann Sie sofort ärztliche Hilfe suchen sollten
Wie bei allen hormonellen Arzneimitteln (Kombinationspräparate mit Östrogen) besteht ein seltenes, aber ernstes Risiko für Blutgerinnsel. Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn Sie eines der folgenden Zeichen bemerken:
- Plötzliche Atemnot, Brustschmerz, Husten mit Blutbeimischung
- Starke einseitige Beinschmerzen, Schwellung, Wärme oder Verfärbung des Beins
- Plötzliche neurologische Symptome (z. B. Gesichtshängen, Sprachstörungen, Lähmungen)
- Starke Kopfschmerzen ungewöhnlicher Art, Sehstörungen
- Gelbfärbung der Haut oder Augen, starkes Krankheitsgefühl
- Starker Oberbauchschmerz (Hinweis auf mögliche Leber-/Gallenprobleme)
Basic-Produktinformationen
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Arzneimittelname | Diane 35 |
| Wirkstoffe | Cyproteronacetat + Ethinylestradiol |
| Arzneimitteltyp | Kombiniertes hormonelles Präparat (Antiandrogen + Östrogen) |
| Hauptwirkung | Antiandrogene Effekte (z. B. gegen Akne/übermäßige Behaarung) und Verhütung |
| Darreichungsform | Tabletten (je nach Packungsgröße mit festem Einnahmeschema) |
Wie Diane 35 wirkt (Wirkmechanismus)
Diane 35 kombiniert zwei Wirkkomponenten, die sich in ihrer Wirkung ergänzen:
- Cyproteronacetat wirkt antiandrogen: Es reduziert die Wirkung von Androgenen (männlichen Sexualhormonen), die auch im weiblichen Körper in kleinen Mengen vorkommen. Dadurch können sich Akne, fettige Haut sowie übermäßige Behaarung (Hirsutismus) und androgene Symptome bessern.
- Ethinylestradiol wirkt als Östrogen und unterstützt die Verhütungswirkung: Es beeinflusst die Hormonsteuerung im Gehirn (u. a. durch Hemmung/Regulation des Eisprungs). Zusätzlich stabilisiert es den hormonellen Zyklus, was für die typische Kombinationspillen-Wirkung entscheidend ist.
Zusatznutzen: Durch das antiandrogene Zusammenspiel sinkt häufig die Talgproduktion, sodass sich Akne und Hautunreinheiten deutlich verlangsamen oder zurückbilden können.
Pharmakokinetik – Was passiert im Körper?
Die genauen Werte können je nach Person variieren. Grundsätzlich gilt:
- Aufnahme nach Einnahme: Die Wirkstoffe werden nach der Einnahme im Magen-Darm-Trakt resorbiert.
- Verteilung: Ethinylestradiol bindet in hohem Maß an Transportproteine im Blut, wodurch es länger im Kreislauf verfügbar bleibt.
- Metabolisierung: Beide Wirkstoffe werden in der Leber abgebaut (u. a. über Enzymsysteme). Medikamente, die diese Enzyme beeinflussen, können die Wirkung von Diane 35 verändern.
- Ausscheidung: Metabolite werden überwiegend über die Leber und über den Darm ausgeschieden, teils auch über die Nieren.
Praktische Bedeutung: Bestimmte Wechselwirkungen (z. B. mit Enzym-induzierenden Arzneimitteln oder Johanniskraut) können die Hormonspiegel senken und dadurch die Wirksamkeit verringern.
Typische Anwendung: Wofür wird Diane 35 eingesetzt?
Diane 35 wird vorrangig bei hormonell bedingten Beschwerden eingesetzt, typischerweise wenn zusätzlich ein Verhütungseffekt sinnvoll ist. Je nach individueller Situation kommen insbesondere in Betracht:
- Akne (häufig moderat bis ausgeprägt) mit sichtbaren hormonellen Anzeichen
- Hirsutismus (übermäßige Behaarung)
- Weitere androgenbedingte Symptome, sofern sie hormonell beeinflusst werden können
- Verhütung (als Kombinationspille)
In der Praxis wird meist eine gesamtheitliche Beurteilung vorgenommen: Hautbild, Zyklus, mögliche Ursachen für Androgensymptome sowie mögliche Kontraindikationen (z. B. Thromboserisiko, Migräne mit Aura).
Einnahme: Timing und Anwendungsschema
Für Kombinationspräparate ist Regelmäßigkeit entscheidend. Diane 35 wird typischerweise in einem festen Einnahmeschema eingenommen (je nach Packung). Halten Sie sich bitte exakt an die Packungsbeilage bzw. an Anweisungen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes.
So nehmen Sie Diane 35 in der Regel ein
- Wählen Sie eine feste Uhrzeit (z. B. abends nach dem Essen), damit die Einnahme leichter konsequent gelingt.
- Beginnen Sie gemäß dem empfohlenen Start (häufig am ersten Zyklustag oder nach einem vorgegebenen Schema).
- Durchgängige Einnahme im Zyklus nach dem jeweiligen Schema der Packung: Kombinationspillen enthalten entweder durchgehend Wirkstofftabletten oder ein Schema mit Einnahme-/Pause-Abschnitten. Entscheidend ist das genaue Schema Ihrer Packung.
Vergessene Tabletten – Vorgehen (allgemeine Orientierung)
Das korrekte Vorgehen hängt davon ab, wie viele Tabletten vergessen wurden und in welcher Phase des Schemas. Für Patientinnen ist daher wichtig:
- Lesen Sie die Hinweise in der Packungsbeilage für „vergessene Tabletten“.
- Wenn die Situation unklar ist, fragen Sie in der Apotheke nach.
- Bis die Sicherheit wieder gewährleistet ist, kann in bestimmten Fällen eine zusätzliche Barrieremethode (z. B. Kondom) empfohlen werden.
Was ist mit Essen? (Food-Interaktionen)
Grundsätzlich gilt: Die Einnahme von Diane 35 kann mit oder ohne Nahrung erfolgen. Das Essen beeinflusst die Aufnahme typischerweise nicht wesentlich.
Dennoch können bei Magen-Darm-Problemen (z. B. starkes Erbrechen oder Durchfall) die Wirkstoffe möglicherweise nicht vollständig aufgenommen werden. In solchen Situationen gilt: Orientieren Sie sich am Abschnitt in der Packungsbeilage zu Erbrechen/Durchfall nach Einnahme und fragen Sie bei Unsicherheit in der Apotheke nach, wie lange zusätzlich zu verhüten ist.
Alkohol und Arzneimittel-Wechselwirkungen
Alkohol
In moderaten Mengen ist Alkohol nicht typischerweise der Hauptgrund für eine verminderte Wirksamkeit. Allerdings kann Alkohol indirekt relevant sein, weil er:
- das Erinnern an die Einnahme erschwert,
- bei höherer Menge Magenbeschwerden/Erbrechen begünstigen kann,
- das Risiko erhöht, dass Begleitmedikamente (z. B. Schmerzmittel) nicht wie vorgesehen eingenommen werden.
Wenn es zu Erbrechen kommt: Beachten Sie die Vorgehensweise bei verpasster/ungewisser Tablettenaufnahme.
Wichtige Medikamenteninteraktionen
Einige Arzneimittel können die Wirkung von Diane 35 beeinflussen, indem sie den Abbau der Hormone beschleunigen oder den Hormonspiegel verändern. Besonders relevant sind:
- Enzym-induzierende Mittel (z. B. bestimmte Mittel gegen Epilepsie, einige Tuberkulosemedikamente, bestimmte HIV-/Hepatitis-Therapien)
- Johanniskraut (Hypericum perforatum) – kann die Wirksamkeit deutlich reduzieren
- Bestimmte Antibiotika/Antimykotika (je nach Wirkstoff und Situation)
- Arzneimittel gegen Hepatitis-C (je nach Kombinationsschema)
Wenn Sie neue Medikamente beginnen oder absetzen (auch pflanzliche Produkte), ist es sinnvoll, vorher in der Apotheke oder bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt nachzufragen. Es kann erforderlich sein, zusätzlich zu verhüten bzw. die Sicherheit zu erweitern.
Indikationen und Nutzen-Abwägung
Diane 35 kann für Patientinnen mit androgenbedingten Haut- und Haarproblemen geeignet sein. Gleichzeitig muss das individuelle Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere im Bereich Thrombose, sorgfältig berücksichtigt werden.
Geeignete Situation (Beispiele)
- Ausgeprägte Akne bzw. androgen dominierte Hautprobleme, die auf andere Maßnahmen nicht ausreichend ansprechen
- Zusätzliche Zeichen von Androgenüberwirkung (z. B. Hirsutismus)
- Gleichzeitiger Wunsch nach zuverlässiger Verhütung
Nicht geeignet bzw. besondere Vorsicht (Beispiele)
- Bekannte oder frühere Thrombosen oder bestimmte Gerinnungsstörungen
- Migräne mit Aura (je nach individueller Vorgeschichte besonders wichtig)
- Starke Risikofaktoren (z. B. starkes Rauchen, hohes Alter, relevante Vorerkrankungen)
- Bestimmte Lebererkrankungen oder Tumoren (abhängig von Art/Schwere)
- Ungeklärte Blutungsstörungen
Die genaue Abklärung erfolgt im Rahmen der ärztlichen Anamnese. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Situation zu den Ausschlusskriterien passen könnte, besprechen Sie dies bitte zeitnah.
Dosierung: Wie wird Diane 35 normalerweise eingenommen?
Diane 35 wird in der Regel als 1 Tablette täglich nach dem für Ihre Packung vorgesehenen Schema eingenommen. Bitte halten Sie sich an die Angaben in der Packungsbeilage.
- Überschreiten Sie die empfohlene Dosis nicht.
- Wenn Sie eine Einnahme ausgelassen haben, beachten Sie die Anleitung bei vergessenen Tabletten.
- Bei Erbrechen/Durchfall nach Einnahme kann eine zusätzliche Maßnahme notwendig sein (siehe Packungsbeilage).
Sicherheit und Nebenwirkungsprofil
Wie bei allen hormonellen Präparaten können Nebenwirkungen auftreten. Viele sind mild und vorübergehend, andere erfordern jedoch eine ärztliche Abklärung.
- Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen
- Übelkeit, Spannungsgefühl in der Brust
- Zwischenblutungen oder Zyklusveränderungen in den ersten Monaten
- Wassereinlagerungen
- Veränderungen des sexuellen Verlangens
Ernstere Risiken (selten, aber wichtig)
- Venöse Thromboembolien (z. B. tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie)
- Arterielle Ereignisse (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt) – besonders bei zusätzlichem Risikoprofil
- Leberprobleme in seltenen Fällen
- Sehr selten: bestimmte schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen
Das Risiko hängt stark von individuellen Faktoren ab. Besondere Relevanz haben: Rauchverhalten, Alter, Migräne-Status, Gerinnungsstörungen, familiäre Belastung und Body-Mass-Index.
Wann Sie die Anwendung nicht fortsetzen sollten
Brechen Sie die Einnahme nicht eigenständig ab, ohne medizinischen Rat – aber kontaktieren Sie zeitnah Ihre Ärztin/Ihren Arzt, wenn Sie neue oder deutlich verstärkte Symptome bekommen, insbesondere:
- Anzeichen von Blutgerinnseln (siehe „Wichtig vorab“)
- Ungewöhnliche, starke Kopfschmerzen oder Migräneentwicklung
- Sehstörungen
- Gelbsucht, starke Oberbauchschmerzen
- Ungeklärte starke Blutungen
Praktische Anwendungstipps für den Alltag
- Einnahme-Routine aufbauen: Stellen Sie eine Handy-Erinnerung ein und wählen Sie eine gleichbleibende Uhrzeit.
- Blister/Packung korrekt verwenden: Prüfen Sie täglich, dass Sie die richtige Tablette im Schema einnehmen.
- Blutungsmonitoring: In den ersten Monaten können Schmier- oder Zwischenblutungen auftreten. Notieren Sie Auffälligkeiten (Datum, Stärke, Dauer), besonders wenn sie wiederholt auftreten.
- Bei Magen-Darm-Ausfällen: Wenn Erbrechen oder starker Durchfall innerhalb kurzer Zeit nach Einnahme auftritt, kann die Wirksamkeit beeinträchtigt sein. Informieren Sie sich in der Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke.
- Wechselwirkungen im Blick: Halten Sie eine Liste Ihrer Medikamente und Nahrungs-/Pflanzenprodukte bereit. Lassen Sie Wechselwirkungen beim Wechsel der Medikation prüfen.
- Regelmäßige Kontrollen: Bei längerfristiger Anwendung sind gynäkologische Routinekontrollen sinnvoll.
Alternative Optionen
Je nach Ziel (Akne/Haut vs. Verhütung) gibt es verschiedene Alternativen. Dazu zählen z. B.:
- Andere Kombinationspillen mit unterschiedlichen Gestagenen (je nach Verträglichkeit und Risikoprofil)
- Antiandrogene Strategien außerhalb von Kombinationspräparaten (z. B. andere hormonelle Ansätze)
- Dermatologische Basistherapien bei Akne (topische Wirkstoffe, ggf. systemische Therapien nach ärztlicher Bewertung)
- Nicht-hormonelle Verhütungsmethoden (z. B. Kupfer-IUP oder Barrieremethoden), wenn hormonelle Präparate nicht geeignet sind
Wichtig: „Alternative“ bedeutet nicht automatisch „besser“. Die passende Option hängt stark von Ihrer Vorgeschichte, Ihrem Thromboserisiko, Ihrer Migräne-Anamnese, Blutungsprofil und Ihren Zielen ab.
Markt- und Rechtskontext in Österreich
In Österreich sind Kombinationspräparate mit Ethinylestradiol und bestimmten Wirkstoffen grundsätzlich reguliert und unterliegen Sicherheits- und Kennzeichnungsvorgaben. Für die Anwendung gelten Maßnahmen zur Risikominimierung, insbesondere hinsichtlich Thrombose-Risiko und Wechselwirkungen.
Zusätzlich beeinflussen aktuelle Leitlinien und behördliche Empfehlungen, wie und für welche Patientinnengruppen ein Präparat bevorzugt oder zurückhaltender eingesetzt werden sollte. Entscheidend ist immer die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung.
Aktuelle Hinweise / jüngere Sicherheitsbotschaften (allgemein)
In den letzten Jahren wurde in Europa und auch in Österreich wiederholt betont:
- Bei Kombinationspräparaten ist das Thromboserisiko ein zentraler Sicherheitsaspekt.
- Wechselwirkungen (z. B. mit Enzym-induzierenden Medikamenten und Johanniskraut) können die Wirksamkeit beeinträchtigen.
- Die Indikation sollte sorgfältig gewählt werden, insbesondere bei nicht eindeutig hormonell geprägter Akne.
- Patientinnen sollen über Warnzeichen informiert sein und bei neuen Symptomen rasch handeln.
Ihre Apotheke kann Ihnen außerdem helfen, Ihre Risikosituation mit Blick auf vorhandene Begleitmedikamente und Vorerkrankungen zu überprüfen (z. B. über eine kurze Wechselwirkungs- und Interaktionsabfrage).
Verfügbarkeit, Lieferung und Verhuggbarkeit im Onlinehandel
Diane 35 ist in der Regel über Apotheken und apothekengeführte Online-Shops erhältlich, abhängig von Verfügbarkeit und Packungsgrößen. Die Lieferung erfolgt üblicherweise innerhalb Österreichs an die von Ihnen angegebene Adresse.
- Lieferbedingungen: Abhängig vom Anbieter (z. B. Versandkosten, Lieferzeiten, Zustellservice)
- Verfügbarkeit: Kann je nach Markt/Bestand schwanken.
- Qualitätssicherung: Im Rahmen gesetzlicher Anforderungen (z. B. Originalverpackung, Verfallsdaten-Kontrolle)
Hinweis: Für eine reibungslose Abwicklung ist es hilfreich, die exakte Packungsbezeichnung und Stärke zu wählen (wie in Ihrem bisherigen Schema verwendet).
FAQ – Häufige Fragen zu Diane 35
Ist Diane 35 nur für Verhütung gedacht?
Nein. Diane 35 wird auch zur Behandlung androgenbedingter Beschwerden eingesetzt (z. B. Akne, Hirsutismus), sofern die individuelle Indikation passt. Gleichzeitig bietet es als Kombinationspille eine zuverlässige Verhütung.
Wann kann mit einer Besserung der Akne gerechnet werden?
Hautveränderungen brauchen Zeit. Häufig zeigt sich eine erste Verbesserung nach einigen Wochen, eine deutliche Wirkung wird meist nach mehreren Monaten beurteilt. Wenn nach angemessener Zeit keine ausreichende Besserung eintritt, sollte die Therapie ärztlich überprüft werden.
Kann ich Diane 35 mit anderen Medikamenten einnehmen?
Viele Medikamente sind grundsätzlich kombinierbar, aber einige können die Wirkung von Diane 35 beeinflussen. Besonders wichtig sind Wechselwirkungen mit Enzym-induzierenden Mitteln, Johanniskraut und bestimmten antiviralen/antiepileptischen Therapien. Fragen Sie in der Apotheke, wenn Sie unsicher sind.
Was passiert, wenn ich eine Tablette vergessen habe?
Das Vorgehen hängt von Zeitpunkt und Anzahl der vergessenen Tabletten ab. Bitte schlagen Sie die konkrete Anleitung in der Packungsbeilage nach. Wenn Sie unsicher sind, helfen wir in der Apotheke dabei, die nächsten Schritte korrekt festzulegen.
Wirkt Alkohol die Pille schlechter?
Bei moderatem Alkoholkonsum ist nicht automatisch eine Wirkungsstörung zu erwarten. Problematisch wird es eher indirekt, wenn es zu Erbrechen kommt oder die Einnahme unregelmäßig wird. Bei Erbrechen/Durchfall nach Einnahme gelten besondere Regeln.
Gibt es Warnzeichen, die auf eine Thrombose hindeuten könnten?
Ja. Typisch sind z. B. plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, einseitige Beinschwellung oder starke ungewöhnliche Kopfschmerzen. Bei solchen Symptomen sollten Sie sofort medizinische Hilfe holen.
Welche Kontrollen sind während der Einnahme sinnvoll?
Regelmäßige gynäkologische Kontrollen nach ärztlicher Empfehlung sind sinnvoll. Achten Sie zudem auf Veränderungen (Blutung, Kopfschmerzen, Stimmung, Haut) und melden Sie Auffälligkeiten.
Welche Alternativen gibt es, wenn Diane 35 nicht gut vertragen wird?
Je nach Ziel gibt es Alternativen, z. B. andere hormonelle Präparate oder ergänzende Aknetherapien. Bei Verhütungsbedarf können auch nicht-hormonelle Methoden infrage kommen. Lassen Sie eine passende Option individuell auswählen.
Zusammenfassung
Diane 35 kombiniert Cyproteronacetat und Ethinylestradiol und kann bei androgenbedingten Beschwerden wie Akne oder Hirsutismus helfen. Gleichzeitig wirkt das Präparat als Kombinationspille zur Verhütung. Für die Sicherheit sind vor allem Wechselwirkungen und die Kenntnis möglicher Warnzeichen (Thrombose-/Gefäßsymptome) entscheidend. Wenn Sie Fragen zur Einnahme, zu Interaktionen oder zu Alternativen haben, ist die Apotheke in Österreich eine wichtige Anlaufstelle.

