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Naltrexone (Naltrexone hydrochloride)

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Naltrexonhydrochlorid ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Es kann helfen, das Verlangen nach Alkohol oder Opioiden zu verringern und Rückfälle zu reduzieren. Der Wirkstoff blockiert bestimmte Rezeptoren im Gehirn, die mit der Wirkung von Opioiden zusammenhängen. Naltrexon wird als Teil eines umfassenden Behandlungsplans eingesetzt. Bitte befolgen Sie die Anweisungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes und lesen Sie die Packungsbeilage.

Naltrexon (Naltrexonhydrochlorid) – Patienteninformation für Österreich

Naltrexon (als Naltrexonhydrochlorid) ist ein Arzneimittel, das die Wirkung bestimmter körpereigener Botenstoffe im Gehirn und im gesamten Körper beeinflusst. Es wird vor allem zur Behandlung von Abhängigkeiten eingesetzt, bei denen Opioide beteiligt sind – und es kann darüber hinaus in ausgewählten Konzepten zur Unterstützung von Zielverhalten genutzt werden.

Diese Informationen sollen Ihnen helfen, Wirkweise, Anwendung, mögliche Wechselwirkungen und wichtige Sicherheitsaspekte besser zu verstehen. Bitte beachten Sie: Die genaue Therapie richtet sich nach Ihrer individuellen Situation. Halten Sie sich an die Angaben Ihres Behandlungsteams und an die Packungsbeilage.


1) Basisinformationen zum Arzneimittel

Eigenschaft Beschreibung
Wirkstoff Naltrexon (Naltrexonhydrochlorid)
Wirkstoffklasse Opioid-Rezeptorantagonist (v. a. μ-Rezeptoren)
Darreichungsform (typisch) Tabletten (je nach Produkt/Marke unterschiedlich)
Hauptnutzen Unterstützung bei Opioid-Abhängigkeit und Alkoholabhängigkeit (je nach Indikation)
Wichtiger Hinweis Vor Beginn muss ein Opioid-Status berücksichtigt werden, um Entzugssymptome zu vermeiden bzw. Risiken zu reduzieren.

2) Wie wirkt Naltrexon? (Wirkmechanismus)

Naltrexon blockiert Opioid-Rezeptoren, insbesondere den μ-Rezeptor. Dadurch kann es die Wirkung von Opioiden (z. B. Heroin, Morphin, Oxycodon, Fentanyl u. a.) abschwächen oder aufheben.

Bei Alkoholabhängigkeit wird angenommen, dass Naltrexon über die Modulation des zentralen Belohnungssystems den Drang bzw. die Verstärkung durch Alkoholkonsum verringern kann. Das genaue Zusammenspiel ist komplex und betrifft mehrere Botenstoffe und Regelkreise im Gehirn.

  • Opioid-Wirkung wird blockiert: weniger oder keine opioide „Rauschwirkung“ bzw. weniger Schmerzwirkung durch Opioide.
  • Belohnungssystem bei Alkohol: kann das Verlangen nach Alkohol und das Risiko von Rückfällen reduzieren (indikationsabhängig).

3) Pharmakokinetik – Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung

Unter Pharmakokinetik versteht man, wie der Körper das Medikament aufnimmt, verteilt, verstoffwechselt und wieder ausscheidet. Die folgenden Punkte sind für ein allgemeines Verständnis relevant:

  • Resorption (Aufnahme): Naltrexon wird nach oraler Einnahme in der Regel aufgenommen und erreicht nach einiger Zeit einen wirksamen Spiegel.
  • Verteilung: Naltrexon verteilt sich im Körper; es wirkt zentral (im Gehirn).
  • Stoffwechsel: Ein wesentlicher Anteil wird in der Leber metabolisiert.
  • Hauptmetabolit: Naltrexon wird unter anderem zu 6-β-Naltrexol umgewandelt.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über die Nieren (mit dem Urin) bzw. über Folgeprodukte des Stoffwechsels.

Praktisch bedeutet das: Bei Lebererkrankungen und anderen relevanten Begleitfaktoren ist eine ärztliche Beurteilung besonders wichtig. Bei Nierenproblemen kann ebenfalls eine Anpassung bzw. engere Kontrolle erforderlich sein – je nach Gesamtsituation.


4) Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Naltrexon wird in der Regel für folgende Situationen eingesetzt (je nach Verfügbarkeit, Therapiekonzept und individueller Eignung):

  • Alkoholabhängigkeit: Unterstützung zur Reduktion von Rückfällen und zur Verringerung des Verlangens nach Alkohol.
  • Opioidabhängigkeit (je nach Behandlungsplan): Unterstützung zur Vermeidung bzw. Reduktion eines Rückfalls in den Opioidkonsum.

Wichtig: Da Naltrexon Opioide blockiert, ist die Entscheidung zur Anwendung eng mit dem Zeitraum vor Therapiebeginn und dem Opioid-Status verbunden. Ein Wechsel oder die Kombination mit anderen Therapien sollte sorgfältig geplant werden.


5) Dosis & Einnahmeschema – worauf Sie achten sollten

Die Dosierung hängt von der Indikation, vom jeweiligen Präparat (Stärke) und von Ihrer Verträglichkeit ab. Im Folgenden finden Sie eine allgemeine Orientierung. Maßgeblich ist immer die genaue Dosierungsanweisung in der Packungsbeilage und durch Ihr Behandlungsteam.

5.1 Häufige Dosierungsrahmen (Orientierung)

  • Bei Alkoholabhängigkeit: häufig als tägliche Einnahme (z. B. 50 mg täglich, je nach Produkt/Schema).
  • Bei Opioidabhängigkeit: häufig ebenfalls als tägliche Einnahme; vor Start sind jedoch besondere Voraussetzungen zu erfüllen (u. a. Opioid-freier Zeitraum).

5.2 Einnahme-Timing

  • Immer zur gleichen Tageszeit: Viele Patientinnen und Patienten profitieren von einer festen Routine.
  • Unabhängig von Mahlzeiten: In der Regel kann Naltrexon mit oder ohne Nahrung eingenommen werden (siehe auch Abschnitt zu Nahrungsmittelinteraktionen).
  • Vergessene Dosis: Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken – sofern nicht kurz die nächste Einnahme fällig ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein.

6) Naltrexon und Essen: Interaktion mit Nahrungsmitteln

Grundsätzlich gilt: Naltrexon kann meist mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Das bedeutet, dass Mahlzeiten die Wirksamkeit in der Regel nicht entscheidend verändern.

Bei empfindlichem Magen kann es hilfreich sein, die Tabletten mit einem kleinen Snack einzunehmen. Falls Sie feststellen, dass Sie bestimmte Lebensmittel oder Getränke zusätzlich belasten (z. B. Übelkeit), passen Sie die persönliche Einnahmeroutine an – und sprechen Sie bei anhaltenden Beschwerden mit Ihrem Behandlungsteam.


7) Alkohol: Wie verträgt sich Naltrexon mit Alkohol?

Naltrexon wird häufig gerade bei Alkoholabhängigkeit eingesetzt. Dennoch ist es wichtig, den Konsum konsequent zu reduzieren bzw. zu vermeiden, wenn dies therapeutisch vorgesehen ist.

  • Therapeutisches Ziel: Naltrexon kann den „Belohnungseffekt“ bzw. das Verlangen beeinflussen, ersetzt aber nicht Verhaltens- und psychosoziale Maßnahmen.
  • Unerwünschte Wirkungen: Alkohol kann Symptome wie Übelkeit, Benommenheit oder Stimmungsschwankungen verstärken – unabhängig davon, ob Naltrexon genommen wird.
  • Sicherheit: Bei starkem Alkoholkonsum besteht generell ein erhöhtes Risiko für Stürze, Verletzungen und gefährliche Situationen. Naltrexon sollte nicht als „Erlaubnis“ zum Trinken verstanden werden.

Wenn Sie während der Therapie trinken oder den Konsum nicht sicher steuern können, holen Sie bitte zeitnah medizinischen Rat ein. Ihr Behandlungsteam kann dabei helfen, das Risiko zu reduzieren und die Therapie sinnvoll anzupassen.


8) Wechselwirkungen mit Arzneimitteln – wichtige Punkte

Da Naltrexon Opioid-Rezeptoren blockiert, ist besonders die Kombination mit opioidhaltigen Medikamenten relevant. Dazu zählen u. a. starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide.

8.1 Opioide (z. B. Schmerzmittel) – zentraler Sicherheitsaspekt

  • Wirkabschwächung: Opioide können unter Naltrexon weniger oder nicht wirken.
  • Planung bei Notfällen: Bei Verletzungen oder medizinischen Notfällen muss das Behandlungsteam wissen, dass Naltrexon eingenommen wird.
  • Schmerzmanagement: Nicht-opioide Optionen können bevorzugt werden; die Auswahl sollte fachgerecht erfolgen.

8.2 Andere Arzneien

Wechselwirkungen können sich auch durch Stoffwechselwege ergeben (z. B. über Leberenzyme). Häufige Gruppen, die beachtet werden, sind:

  • Lebertoxische Medikamente oder Arzneien, die die Leberbelastung erhöhen könnten
  • Medikamente mit Einfluss auf das zentrale Nervensystem (je nach individueller Gesamtsituation)
  • Arzneien, die ebenfalls über ähnliche Stoffwechselpfade verarbeitet werden

Bitte informieren Sie Ihr Behandlungsteam über alle Medikamente (auch pflanzliche Präparate, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel), die Sie einnehmen. So lassen sich Wechselwirkungen besser erkennen und vermeiden.


9) Sicherheit & Nebenwirkungen – was ist möglich?

Wie jedes Arzneimittel kann Naltrexon Nebenwirkungen verursachen. Viele sind mild und bessern sich im Verlauf. Dennoch sollten Sie Warnzeichen ernst nehmen und bei Bedarf medizinische Hilfe holen.

9.1 Häufige oder mögliche Nebenwirkungen

  • Übelkeit, Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit oder Antriebsmangel
  • Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen

9.2 Leberbezogene Hinweise

Naltrexon kann die Leberwerte beeinflussen. Besonders wichtig ist dies bei bereits bestehenden Leberproblemen oder bei gleichzeitiger Einnahme potenziell leberbelastender Substanzen.

  • Bei Anzeichen wie Gelbfärbung der Haut/Augen, dunklem Urin, starkem Krankheitsgefühl oder anhaltender Oberbauchschmerz sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen.
  • Eine regelmäßige Kontrolle der Laborwerte kann – je nach Ausgangslage – vorgesehen sein.

9.3 Psychische Sicherheit

Wie bei anderen Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen, ist eine Beobachtung der psychischen Situation sinnvoll. Sprechen Sie rasch mit Ihrer behandelnden Stelle, wenn es zu deutlichen Verschlechterungen kommt, z. B.:

  • starker Unruhe
  • depressiver Verstimmung, die neu auftritt oder sich verstärkt
  • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid

In akuten Notfällen oder bei akuter Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf oder eine Notfallstelle in Österreich.


10) Praktische Tipps für die Anwendung im Alltag

  • Routine statt „Spontan“: Wählen Sie eine feste Tageszeit, z. B. nach dem Frühstück oder am Abend.
  • Erfolg mit Begleitung: Bei Abhängigkeiten sind oft strukturierte Programme (Beratung, Selbsthilfe, Therapie) besonders wirksam. Naltrexon kann als Baustein dienen.
  • Notfallkarte / Hinweis: Halten Sie fest, dass Sie Naltrexon einnehmen (z. B. im Handy oder als Karte). Das kann bei Schmerztherapie/Notfällen wichtig sein.
  • Alkohol konsequent vermeiden: Reduktion bzw. Abstinenz ist meist Teil des Therapieplans – auch wenn Naltrexon das Verlangen beeinflussen kann.
  • Blister/Verpackung nutzen: Damit vermeiden Sie Einnahmefehler.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser: Bei Übelkeit kann das hilfreich sein; bei Magenempfindlichkeit eher kleine Mahlzeiten.

11) Alternative Optionen (je nach Ziel und Situation)

Abhängigkeiten sind individuell, daher gibt es oft mehrere mögliche Behandlungswege. Typische Alternativen können sein:

  • Verhaltenstherapie, psychosoziale Unterstützung (z. B. motivierende Gesprächsführung, Rückfallprävention)
  • Andere pharmakologische Ansätze (indikationsabhängig, z. B. bei Opioidabhängigkeit mit anderen Wirkprinzipien)
  • Strukturierte Programme in spezialisierten Einrichtungen

Welche Alternative sinnvoll ist, hängt stark davon ab, ob Alkohol- oder Opioidthematik im Vordergrund steht, wie die Vorgeschichte ist, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Begleitmedikationen genommen werden.


12) Naltrexon – besondere Vorsichtspunkte

12.1 Opioid-Status vor Beginn

Da Naltrexon Opioid-Rezeptoren blockiert, ist es wichtig, dass keine relevanten Opioidwirkungen im Körper „aktiv“ sind. Ihr Behandlungsteam kann dafür einen geeigneten Zeitpunkt und ggf. Vorabtests festlegen.

12.2 Schwangerschaft & Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder stillen, sollten Sie die Anwendung unbedingt mit Ihrer medizinischen Stelle besprechen. Der Nutzen-Risiko-Abwägung kommt hier besondere Bedeutung zu.

12.3 Kinder und Jugendliche

Die Anwendung in jüngeren Altersgruppen erfolgt nur, wenn es dafür eine zugelassene/geeignete Grundlage im konkreten Land und Präparat gibt und ärztlich begleitet wird.


13) Markt- und Rechtskontext für Österreich (allgemein)

In Österreich unterliegen Arzneimittel gesetzlichen Regelungen bezüglich Zulassung, Abgabe, Lagerung und Kennzeichnung. Naltrexon-haltige Produkte sind als zugelassene Arzneimittel in relevanten Darreichungen erhältlich.

  • Qualität & Zulassung: In Österreich dürfen Arzneimittel nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie zugelassen sind und die Anforderungen der zuständigen Behörden erfüllen.
  • Abgabebedingungen: Die Abgabe richtet sich nach dem jeweiligen Status des Arzneimittels und den gesetzlichen Vorgaben.
  • Packungsbeilage: Für korrekte Anwendung, Dosierung und Sicherheitsinformationen ist die Packungsbeilage verbindlich.

„Aktuelle Hinweise“ können sich durch neue Empfehlungen der Fachkreise, Sicherheitsmitteilungen oder geänderte Labor-/Monitoring-Strategien ergeben. Deshalb ist es sinnvoll, bei Unsicherheiten regelmäßig die verfügbaren Informationsquellen Ihres Behandlungsteams bzw. der Packungsbeilage zu berücksichtigen.


14) „Aktuelle“ fachliche Orientierung (Monitoring & Praxis)

In der Praxis wird bei Naltrexon häufig besonders auf Folgendes geachtet:

  • Leberwerte in geeigneten Abständen (abhängig von Risikofaktoren und Ausgangswerten)
  • klinische Beobachtung von Stimmung, Schlaf und allgemeinem Befinden
  • Opioid-freie Phase vor Start bei entsprechenden Indikationen
  • Aufklärung zu Opioid-Wechselwirkungen (insbesondere bei Schmerztherapie)

Wenn Sie eine Vorgeschichte mit Lebererkrankungen, wiederkehrenden starken Stimmungsschwankungen oder komplexen Medikamentenplänen haben, sollten Sie das besonders frühzeitig ansprechen.


15) Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich

Je nach Anbieter und Lagerbestand kann die Verfügbarkeit variieren. Typischerweise können Naltrexon-haltige Produkte online bestellt und in Österreich geliefert werden. Achten Sie darauf, dass Sie im Bestellprozess korrekte Kontaktdaten angeben, damit eine Zustellung reibungslos erfolgen kann.

  • Versandstatus: Prüfen Sie die Lieferzeit und verfolgen Sie die Sendung, falls ein Tracking angeboten wird.
  • Verpackung: Arzneimittel werden in der Regel sachgerecht verpackt geliefert.
  • Lagertipps: Bewahren Sie Tabletten gemäß Packungsbeilage auf (z. B. trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern).

16) FAQ – Häufige Fragen zu Naltrexon

Kann ich Naltrexon mit Essen einnehmen?

In der Regel ist die Einnahme mit oder ohne Nahrung möglich. Wenn Sie Übelkeit bekommen, kann eine Einnahme mit einer kleinen Mahlzeit hilfreich sein.

Was passiert, wenn ich während der Therapie Opioide nehme?

Naltrexon kann die Wirkung von Opioiden abschwächen oder verhindern. Das kann sowohl für gewünschte Schmerzmittel als auch für riskanten Konsum relevant sein. Informieren Sie in jedem Fall medizinische Stellen über Ihre Einnahme.

Darf ich Alkohol trinken, wenn ich Naltrexon nehme?

Naltrexon kann bei Alkoholabhängigkeit Teil der Therapie sein, aber es ist dennoch meist therapeutisch sinnvoll, Alkohol zu reduzieren bzw. zu vermeiden. Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken und das Rückfallrisiko erhöhen.

Wie lange dauert es, bis Naltrexon wirkt?

Viele Patientinnen und Patienten spüren bereits in der frühen Phase Veränderungen im Verlangen oder in der Verstärkung durch Alkohol (indikationsabhängig). Die individuelle Wirkung kann jedoch variieren und hängt auch davon ab, ob begleitende Strategien genutzt werden.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie es merken, sofern nicht kurz die nächste Einnahme fällig ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein.

Welche Warnzeichen sollten mich besonders aufmerksam machen?

Suchen Sie rasch medizinische Hilfe bei Zeichen einer möglichen Leberproblematik (z. B. Gelbfärbung von Haut/Augen, dunkler Urin) oder bei deutlichen psychischen Verschlechterungen. Bei akuter Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte sofort an die Notfallversorgung.

Gibt es Menschen, die Naltrexon nicht oder nur mit Vorsicht einnehmen sollten?

Das hängt von Ihrer Vorgeschichte ab, insbesondere bei Lebererkrankungen, bei möglichem Opioid-Status vor Therapiebeginn und bei bestimmten psychischen oder medizinischen Konstellationen. Klären Sie das mit Ihrer medizinischen Stelle.


17) Kurz-Zusammenfassung

Naltrexon (Naltrexonhydrochlorid) ist ein Opioid-Rezeptorantagonist, der die Wirkung von Opioiden blockiert und bei geeigneten Indikationen helfen kann, Rückfälle zu verhindern und das Verlangen zu reduzieren – insbesondere im Rahmen von Alkoholabhängigkeit bzw. bei ausgewählten Therapieplänen.

  • Wirkprinzip: Blockade von Opioid-Rezeptoren
  • Wichtig: Opioid-Interaktionen und Leber-Monitoring beachten
  • Praktisch: feste Einnahmeroutine, Warnzeichen kennen, bei Unsicherheiten frühzeitig beraten lassen

Wenn Sie Fragen zur Anwendung, Verträglichkeit oder zu Wechselwirkungen haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Behandlungsteam. So lässt sich die Therapie bestmöglich an Ihre Situation anpassen.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

50mg

Packung: No selection

10 pill, 20 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill